Migranten schmieden Rosen

schmieden mit fluechtlingen 2017 18Das hatte die Schmiede Werkstatt noch nicht erlebt: ein „multi-kulti Schmiedeevent“ der ganz besonderen Art: 12 Migranten aus 6 Nationen und 12 Schmiedemeister kamen am letzten Februarwochenende zusammen, um gemeinsam zu arbeiten. Eine Metallskulptur mit besonderer Symbolik sollte entstehen: ein Rosenbogen, der das friedliche und freundschaftliche Miteinander der Kulturen symbolisiert.

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Arbeits- und Lehrwoche mit Uri Hofi in Israel

Er ist ein »Naturwunder«: Uri Hofi aus Israel gehört weltweit zu den Schmieden, die unser Handwerk in den letzten Jahren maßgeblich mitgeprägt haben. – Und das ist bei seiner Vita wirklich außergewöhnlich. Erst im Alter von 51 Jahren erlernte er autodidaktisch das Schmieden. Kurze Zeit später begann er mit seiner eigenen Schmiede und parallel dazu begann mit der weltweiten Lehrtätigkeit.

Heute ist Uri Hofi 82 Jahre und lebt immer noch in seinem Kibbutz Ein-Shemer in Israel, nördlich von Tel-Aviv. Nicht im Ruhestand sondern nach wie vor hauptsächlich in der Schmiede. Wie es das Alter halt zulässt...

uri hofi 01In der ersten Februarwoche durften mein Schmiedekollege Günter Oertel und ich für eine exklusive Arbeits- und Lehrwoche zu ihm reisen. Zwei deutsche Schmiede, ein israelischer Lehrer und eine Woche miteinander schmieden und lernen. Diese Chance haben wir sehr intensiv genutzt und über dem Schmieden viel Zeit zum bekannt werden und Freundschaft schließen gehabt. – Diese Woche mit Uri Hofi in Israel wird unvergesslich für uns bleiben.

Vielen Dank - Shalom Uri - bleib gesund und mach weiter so!

(Fotos: Uri Hofi, Rüdiger Schwenk)

 

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Firmen schmieden

firmenevent 01Schmieden ist Teamarbeit. Für die Bearbeitung des glühenden Metalls steht nicht viel Zeit zur Verfügung, und da muss jeder Handgriff sitzen, wenn man zusammen schmiedet.

Das war für ein Unternehmen aus Wiesbaden so sinngebend, dass sie eine Firmenveranstaltung daraus gemacht haben. Am 14.12.2016 waren also 21 Mitarbeiter in der Schmiede zum gemeinsamen Arbeiten. Das allein war schon spannend. Zu einem echten Höhepunkt des Jahres wurde es allerdings, als Mitarbeiter aus vier Kontinenten sich die Schmiedeschürzen umbanden: Deutschland, Kamerun, Singapur, Panama und China waren an diesem Tag in Aarbergen zu Besuch.

Somit waren es fünf absolut ereignisreiche Stunden, in denen das gemeinsame Schmieden Menschen und Kulturen zusammenbrachte. Es war faszinierend zu sehen, wie im gemeinsamen Arbeiten die Gruppen zu einer Einheit wurden. Da spielten Sprachunterschiede und Herkunftsländer überhaupt keine Rolle mehr. Geschmiedet wurde an 6 Feuern und 14 Ambossen.

Und am Ende der fünf Stunden konnte jeder der Teilnehmer das Selbstgeschmiedete mitnehmen. Wir sind richtig stolz darauf, dass wir damit nun über den ganzen Globus vertreten sind. - In unserem Anliegen, einen Beitrag für den Frieden in der Welt einzustehen, war dieser Tag ein wichtiges Signal.

Unsere speziellen Schmiedekurse für Firmen bieten wir auf Nachfrage auch im kommenden Jahr an. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an uns.

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Nacht der Schmiedefeuer 2016

image 0219Die diesjährige »Nacht der Schmiedefeuer« fand am 14. Oktober in Aarbergen statt. 200 Besucher waren gekommen, um mitzuschmieden und mitzufeiern. Neben Feuer und Amboss luden diesmal 13 Aussteller zu Herbstmarkt und Kunstausstellung

Ab 16.00 Uhr brannten die Schmiedefeuer wieder bis in die Nacht hinein. Rüdiger Schwenk und sein Team schmiedeten selber und führten Interessierten erste Handgriffe des Schmiedens vor. An diesem Tag war es wieder möglich, Friedensnägel zu schmieden und zu kaufen und direkt in den Friedensbaum einzuschlagen. Die Aktion "Schmieden für den Frieden" begann im Mai mit einer Auftaktveranstaltung in Aarbergen und wird nun kontinuierlich weitergeführt. - Ein Friedensnagel ist ein zertifiziertes Unikat und kostet 100,- Euro. Von diesem Preis gehen 75,- Euro an den Schwimmbad-Förderverein, der sich um den Erhalt und den Betrieb des Passavant-Waldschwimmbads in Aarbergen kümmert.

Auf dem parallel stattfindenden Herbstmarkt gab es zahlreiche regionale Spezialitäten zu bewundern und zu kaufen. Ein besonderer Akzent war die Kunstausstellung im Konferenzraum der Schmiede-Werkstatt. - Traudel Collet setzte sich mit der "weiblichen Seite des Schmiedens" auseinander und akzentuierte besonders das Spiel von Farben und Formen im Schmiedefeuer. In den bewegenden und wogenden Flammen entdeckte sie einen tänzerischen Rhythmus, den sie in ihrem Bild so kraftvoll und anmutig zart zum Ausdruck bringt. - Es ist eine Freude, dass sie dieses Bild als Leihgabe der Schmiede-Werkstatt zur Verfügung gestellt hat.

die weibliche seite des schmiedens

Schmieden für den Frieden in Emstek

Foto 2Die Friedensschmiede Heinz Hoenig, Rüdiger Schwenk und Alfred Bullermann trafen sich am 19. August in Emstek. Beim dortigen Mühlenfest bauten sie ihre Schmiedefeuer auf und schmiedeten den ganzen Tag.

Der Vormittag gehörte ganz den Kindern. Die Nägel waren hier zwar ein wenig kleiner, aber der die Kinder schmiedeten mit Feuereifer und ließen die Schmiede kaum zur Ruhe kommen. Bei den Erwachsenen wurden die Nägel größer, aber die Nachfrage ließ nicht nach. Am Ende konnten sich aus dem Verkauf der Nägel zwei wichtige Projekte über einen schönen Betrag freuen:

• Die Integrationsmaßnahme des Jugendblasorchesters Emstek erhielt einen Spendenscheck über 2.100,- Euro

• Die Stiftung "Kinder schmieden Zukunft", die Heinz Hoenig ins Leben gerufen hat durfte sich über 1.300,- Euro freuen

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Die Friedensschmiede haben sich über das große Interesse und die vielen geschmiedeten Friedensnägei gefreut.